Mein Jahr in Südafrika

"Ohne Abenteuer wäre das Leben tödlich langweilig!" – Lord Robert Baden Powell

Wie nach Hause kommen

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Nun zeigt mein Handy mir an, dass ich schon 20 Tage wieder in Südafrika bin. Die Zeit verging für mich wie im Flug.

Ich habe genau vor Augen, wie ich in Kapstadt gelandet bin und es nicht fassen konnte, dass ich wirklich zurück bin. Ich hatte Tränen in den Augen und habe mich unfassbar gefreut. Durch die Passkontrolle bin ich super einfach gekommen. Danach stellte sich heraus, dass mein Gepäck leider in Paris geblieben ist und ich ohne Gepäck in den Urlaub starten musste. Dieser kurzfristige Downmoment wurde weg gemacht, da mich am Ausgang Thomas und Monica erwarteten. Es war einfach so schön sie zu sehen und nicht alleine am Flughafen zu sein.

Die nächsten Tage verbrachte ich damit anzukommen, mein Gepäck zu kriegen, zu den Wölflingen zu gehen, das Office zu besuchen, Freunde zu treffen und einfach zu entspannen.

Dann hatte ich ja auch noch Geburtstag während ich hier war. Ich habe also ein paar Freunde geschnappt und bin den Tafelberg hochgewandert. Wir hatten so ein Glück mit dem Wetter! Die Woche zuvor gab es in Kapstadt viel Regen und es waren maximal 10 Grad. Den Tag vor meinem Geburtstag gab es plötzlich strahlend blauen Himmel und 25 Grad. Es war ein Traum. Wir hatten einen wunderschönen Sonnenuntergang, haben Spiele gespielt und meinen Geburtstag gefeiert. Auch am Donnerstag war das Wetter noch super. Ich habe zuhause wundervolle Geschenke ausgepackt, Kuchen gegessen und war noch mit Jason unterwegs. Abends habe ich dann auch schon meine Tasche gepackt, da es Freitag direkt los ging.

Denn diesmal sollte auch Südafrika noch mehr erkundet werden. Ich machte mich mit Tanja, einer Freundin von Mama, auf nach Durban. Dort verbrachten wir eine Nacht bei meinen Freunden, die ich letztes Jahr dort kennengelernt habe, mit einem Braai und schönen Gesprächen. Am nächsten Tag fuhren wir in die Drakensberge. Wir machten einen Stop an den Howick Falls, der Nelson Mandela Capture Side und dem Piggly Wiggly (verspricht mehr als es ist). Unsere Unterkunft für die nächsten zwei Nächte war das Amphitheater Backbackers in den nördlichen Drakensbergen. Eigentlich hatten wir vor in den Drakensbergen zu wandern, doch der Backbacker bot einen Trip nach Lesotho an. So machten wir uns am nächsten Tag auf den Weg nach Lesotho. Ein unbeschreibliches Land. Keine wirklichen Straßen, die Menschen leben verteilt in Hütten und bauen ihre Lebensmittel alle noch selber an. Eindrücke, die ich nie vergessen werde.

Nach unserem Aufenthalt in den Drakensbergen ging es nach Swaziland. Dort haben wir direkt in einem Naturreservat geschlafen, haben dieses auch direkt erkundet und haben uns einen entspannten Abend am Pool gemacht.

Der letzte Teil unseres Trips führte uns in den Krüger National Park. Nachdem mich alle immer entsetzt angeguckt haben, dass ich nicht da war, stand dieser sehr hoch auf meiner To-Do-Liste. Es war einfach atemberaubend. Wir haben alle Big 5 gesehen. Viele Giraffen, Zebras und Impalas. Ich weiß warum alle davon schwärmen!

Nun bin ich noch eine Woche in Kapstadt, bevor es wieder heißt Abschied nehmen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies wieder sehr schwer werden wird. Aber ich werde die letzte Zeit noch genießen!

2 Kommentare

  1. Wenn Engel reisen….
    Wieso muss ich eigentlich immer heulen, wenn ich Deine Reiseberichte lese?
    Du bist ein Glückskind…Pass auf Dich auf
    Wir lieben Dich und freuen uns sehr mit Dir/für Dich. Komm gut wieder zu Hause an.

  2. Hallo Denja,

    es ist schön, dass dein Bog weitergeht. Ich freue mich für dich, dass du dich in Südafrika so wohl fühlst und die vielen neuen Menschen kennen- und schätzen gelernt hast. Aber auch die Schattenseiten dieses Landes hast du kennengelernt und dadurch hat deine Leben eine anderen Blickwinkel bekommen. Das haben wir nach deinem freiwilligen Jahr in Kapstadt erfahren dürfen.

    Ich freue mich aber jetzt schon, wenn wir uns wiedersehen (evtl. am Flughafen) und du in der nächsten Zeit wieder mehr in unserer Nähe sein wirst.

    Alles Liebe

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