Mein Jahr in Südafrika

"Ohne Abenteuer wäre das Leben tödlich langweilig!" – Lord Robert Baden Powell

Eine ganz andere Woche

| 1 Kommentar

Letzte Woche hatte ich das Privileg nach KwaZulu-Natal (KZN) zu reisen und dort die Pfadfinder in den Schulen zu erkunden. Meine Woche startete schon sehr spannend, als ich in Durban angekommen war und eigentlich abgeholt werden sollte. Ich wurde schon vorgewarnt, dass alles in KZN etwas langsamer ist und Verabredungen nie pünktlich stattfinden. So wartete ich eine Stunde am Flughafen bis Goodenough mich endlich abholte.


Wir fuhren dann direkt in eine Schule in Inanda, ein Township in Durban. Dort wurden wir mit Trommeln und Trompeten empfangen und zum Flag Break begleitet. Es war sehr komisch, denn ich wurde wie eine besondere wichtige Person behandelt. Mir wurde gezeigt, was sie alles bauen und was sie planen. Als wir durch den Garten und die Halle gelaufen sind, durfte ich dann vorne am Tisch Platz nehmen. Plötzlich wurde es laut und der Chor fing an zu singen. Ich war schon sehr beeindruckt, wie wunderschön es ist. Auch wenn ich überhaupt kein isiZulu verstehe, war es einfach ein Erlebnis. Als das Konzert zu Ende war wurde sich schnell umgezogen und mir wurde ein traditioneller Zulu-Tanz vorgeführt. Ich habe so etwas bisher immer nur auf Fotos oder in Videos gesehen. Es in unglaublich zu sehen, das es wirklich passiert.

Wir haben die ganze Woche weitere Schulen besucht. Manche in der Nähe von Pietermaritzburg, manche in den ländlichsten Gegenden. Es war einfach toll zu sehen, dass die Kinder Spaß haben und nicht einfach auf der Straße rumlaufen.

Was ich von den ganzen Schulbesuchen mitnehme ist, dass die Kinder super stolz sind eine Uniform der Pfadfinder tragen zu dürfen. Sie strahlen einfach und sind froh Teil von etwas zu sein. Und das was wir hier im national Office mit den Food For Life Projekten erreichen wollen, wird von genau diesen Gruppen umgesetzt. Jede Schule, die ich besucht habe, hat einen eigenen Garten in dem Gemüse angebaut wird. Dieses Gemüse wird dann entweder in den Schulessen verarbeitet, den Kindern mit nach Hause gegeben oder von der Schulen verkauft, sodass sie ein bisschen Einkommen haben.

Auch wenn das Pfadfinden in den ländlichen Schulen ganz anders ist: Sie sind Teil einer weltweiten Bewegung und es ist super zu sehen, was es bewirkt. Wir alle haben die gleichen Ziele und wir gehen zwar alle einen anderen Weg, aber wir vermitteln alle die gleichen Werte.

Das Wochenende habe ich mit den Rover aus Hillcrest verbracht. Wir besuchten einen traditionellen afrikanischen Markt und erkundeten den Strand. Den Sonntag waren wir in einem Reptilienpark und waren in einem Garten spazieren. ACHTUNG SCHLANGEN FOTOS!

Alles in alles war es eine schöne und interessante Woche!

Ein Kommentar

  1. Super. Ganz toll und ich ahne aus deinen Berichten “der letzten Tage“‘ dass dir der Abschied schwer fällt, du dich aber auch auf die Rückkehr freust. Ein ganz herzliches “Zurück“ wünsche ich dir, aber auch ganz viel Elan, andere Menschen zu ermutigen, auch solch ein Abenteuer zu wagen. Respekt vor dem, was du bald als “Erfahrung“ verbuchen wirst!

Leave a Reply