Mein Jahr in Südafrika

"Ohne Abenteuer wäre das Leben tödlich langweilig!" – Lord Robert Baden Powell

Urlaub

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Es ist zwar jetzt schon was länger her, aber ich bin vorher nicht dazu gekommen. Ich hatte nach Weihnachten noch Urlaub.

Auguste kam mich besuchen. Wir trafen uns in Johannesburg am Flughafen und sind dann von da aus nach Nelspruit zu Katharina gefahren. Dort hatten wir dann eine sehr kurze Nacht und sind morgens um 2 direkt weiter nach Maputo. Auf dem Weg zum Bus sind wir sehr nass geworden – so viel Regen auf einmal habe ich hier in Südafrika vorher nicht gesehen. Im Bus haben wir dann gefroren, weil der Busfahrer meinte, dass er eine Temperatur wie im Kühlschrank einstellen müsse.

In Maputo angekommen, haben wir uns den Weg zum Backpacker gesucht und erstmal geschlafen. Maputo/Mosambik ist sehr anders als Südafrika. Man denkt, dass man jetzt wirklich in Afrika ist. Überall an den Straßen gab es kleine Hütten aus Bambus und Stroh. Die Menschen liefen auf der Straße mit Sachen auf den Köpfen. Aber es war viel grüner als hier im Western Cape. Maputo ist auch sehr zerfallen. Man hat mal Gebäude gebaut und sich dann nie wieder darum gekümmert. Sehr schade eigentlich. Wir sind dann weiter nach Tofo – noch einmal 10 Stunden Bus fahren. Und zwar eher in einem Kleinbus und dann mit viel zu vielen Leuten und sehr wenig Platz. In Tofo mussten wir dann noch mit einem Boot über die Lagune fahren. Ich habe mich gefühlt wie ein Flüchtling in so einem mega vollen Boot. Es war echt gruselig. Dort angekommen haben wir uns dann auf dem Weg zum AirBnB gemacht. Leider hat das Wasser nicht wirklich funktioniert und das Auto was wir bekommen sollten war auch nicht da. Es war echt frustrierend. Als alles sortiert war, sind wir noch was essen gefahren. Am nächsten Tag ging es nach Tofo. Ein kleiner Ort direkt am Meer und mit vielen Touristen. Wir haben den Tag dort genossen. Silvesterabend haben wir in einer kleinen Lodge im Nirgendwo verbracht. Es war aber super schön. Wir haben Wizzard gespielt und einfach gequatscht. Zum neuen Jahr standen wir dann im Indischen Ozean mit vielen kleinen Krabben.  Weil es uns so gut gefallen hat, sind wir am nächsten Tag nochmal dorthin. Wir haben dann noch einen Tag in Maputo verbracht und sind dann zurück nach Nelspruit.

Auguste und ich haben noch einen weiteren Tag dort verbracht und haben uns die Panorama Route angeguckt. Leider war es sehr neblig und regnerisch, sodass die Aussicht nicht so schön war und wir den eigentlichen Plan für den Krüger Park gestrichen haben. So sind wir nur einen Tag geblieben und sind dann nach Pretoria zu Pari gefahren. Wir haben uns Pretoria angeguckt und einen schönen Abend mit ihren Freunden verbracht. Dann ging es für uns nach Kapstadt.

In Kapstadt sind wir dann mit 2 Stunden Verspätung angekommen, denn die Airlines hier sind super pünktlich – NICHT! Wir haben super Tourisachen hier in Kapstadt gemacht, wie die Pinguine, Kap der Guten Hoffnung, Stellenbosch und die Weinfarmen.
Ein Highlight war Table Mountain. Wir sind mit ein paar Freunden hochgelaufen und haben dort eine Nacht im Scouts Hut verbracht. Es war super schön.
Eine typische Sightseeing Tour durfte natürlich auch nicht fehlen. Außerdem haben wir die Pinguine im Aquarium besucht.

Leider hieß es Ende Januar dann Abschied nehmen. Auguste musste zurück fliegen. Aber ab jetzt wird runtergezählt. Für mich ging es dann direkt weiter zum Zwischenseminar.

2 Kommentare

  1. Mist schon wieder Pipi in den Augen. …

  2. Hey… viel erlebt in kurzer Zeit … bleibt aber eine Ewigkeit in Erinnerung… Danke, dass wir teilnehmen dürfen….

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