Mein Jahr in Südafrika

"Ohne Abenteuer wäre das Leben tödlich langweilig!" – Lord Robert Baden Powell

Zwischen Giraffen und dem Horizont

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Ja genau. Ich war letzte Woche genau dort. Ich war nämlich auf dem Zwischenseminar im Cumberland Nature Reserve in der Nähe von Pietermaritzburg.

Wie ihr ja schon mitbekommen habt, muss ich für meinen Freiwilligendienst 25 Seminartage insgesamt haben. Und sechs davon werden als Zwischenseminar gestaltet.

Wir haben uns sehr viel darüber ausgetauscht, wie es uns in unseren Einsatzstellen geht und was wir bisher erlebt haben. Dies hat mir sehr geholfen, denn so konnte ich sehen, dass ich nicht die einzige bin die manchmal so komische Gedanken hat. Der Austausch tat echt gut.

Etwas besonderes an dem Seminar war, dass wir für uns selber gekocht haben. Das heißt wir konnten entscheiden, was wir essen wollen. Es hieß am ersten Abend also direkt: Spinat mit Kartoffelbrei und Spiegeleiern. Vielen Dank an die Teamer dafür. Ich hätte nie gedacht, dass mich deutsches Essen so glücklich machen kann. Es hat aber super geklappt und wir hatten auch immer ein schönes Frühstück mit frischem Obst und Avocado. Ein Traum!

Auf der Themenliste fürs Seminar standen außerdem Gender und #FeesMustFall. Hier in Südafrika ist es nämlich ein sehr großes Thema. Die Vorlesungen in den Unis können nicht stattfinden, denn die Protestierenden verwüsten den ganzen Campus und unterbrechen ständig die Vorlesungen. Examen können nicht geschrieben werden, was den Abschluss verzögert. Aber wenn ihr mehr wissen wollt, dann fragt nach.

Was machen wir noch in dem nächsten halben Jahr und welche Ziele wir noch verwirklichen wollen war dann auch Thema. Manche wollten noch einen Film für die Einsatzstelle drehen, manch andere einfach nur eine doofe Situation in der WG klären. Also man sieht, wir haben alle ganz unterschiedliche Sachen vor. Was wir alle aber noch schwieriger fanden ist, das was danach kommt. Was wollen wir eigentlich studieren? Oder doch lieber eine Ausbildung? Oder doch was anderes? Wir hatten echt alles dabei und es war schön zu sehen, dass noch mehr unentschlossen sind.

Ein Filmprojekt zum Thema „Horizont(er)weiterung“ stand auch noch auf dem Plan. In Kleingruppen sind jeweils Kurzfilme entstanden, die dann am Ende zu einem großen Film zusammengefügt wurden. Vielleicht werde ich euch das Video noch zeigen. Es ist auf jedenfalls gelungen.

In unserer Freizeit konnten wir, wenn es warm war, den Pool genießen, das wunderschöne Gelände erkunden oder ganz einfach nur quatschen.

Mein größtes Highlight waren die Giraffen! Ich habe sie nun endlich gesehen. Nach einem halben Jahr. Meine Lieblingtiere. *-*

Nach einem 5 Stunden verspäteten Flug bin ich dann am Montag auch wieder heile in Kapstadt angekommen und am Mittwoch hat für mich die Arbeit wieder begonnen.

2 Kommentare

  1. Super.. freu mich für dich

  2. hast du da auch elefanten und so gesehen? Ich beneide dich echt viel spaß weiterhin 🙂

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